Dienstag, 15. Juli 2008

Rote Kant, weißer Strand

Kategorie: Presse

 

Eine steife Brise weht. Hoch schlagen die Wellen an die Bordwand des schnittigen Seebäderschiffes „Kloar Kimming.“

Als der rote Felsen in Sicht kommt, atmet das Ehepaar aus Wien erleichtert auf. Leute vom Festland sind eben eine stürmische See nicht gewohnt. „Welkoam iip Lunn. Das ist Inselfriesisch und heißt: Willkommen auf Helgoland!

Hotel Rickmers Insulaner  - direkt an der Promenade

Peter Dirk, Helgolands einziger, seit 45 Jahren hier ansässiger Taxifahrer, nimmt die jungen Leute gleich an der Mole in Empfang und bringt sie in seinem surrenden Elektrowagen zum Hotel „Rickmers Insulaner“ direkt an der Promenade. Während der Fahrt weist er auf die besonderen Beziehungen zwischen der Insel und Österreich hin: „Die Seeschlacht von 1864 gegen Dänemark wäre ohne die Hilfe Ihres Generals Tegethoff nicht zu gewinnen gewesen. Die Helgoländer Straße in Wien erinnert an diesen Waffengang ebenso wie das monumentale Schlachtengemälde in unserem Rathaus.“

Deutschlands knapp zwei Quadratmeter große Hochseeinsel verzeichnete im letzten Jahr wieder an die 430.000 Besucher. Dieser „Invasion“ stehen 1388 Einheimische gegenüber. Peter Dirk freut sich, dass auch eine wachsende Zahl ausländischer Gäste herüber kommt, um die garantiert keimfreie Luft zu schnuppern, im neuen sensationellen Meerwasserschwimmbad – dem Mare Frisicum Spa – zu plantschen und zollfrei einzukaufen. Denn die ganze Insel ist ein Shoppingparadies. Nirgendwo sind Whisky, Cognac, Parfums und Zigaretten so billig wie hier. Das lockt viele Tagesgäste aus Hamburg und Cuxhaven an.

Am Abend kehrt die Ruhe ein

Wenn gegen Abend das letzte Schiff abgelegt hat, kehrt Ruhe ein, und die Urlauber können sich auf den drei „Etagen“ Helgolands ergehen: dem Unterland, Mittelland und Oberland. Besonders reizvoll ist der Blick auf die offene See von der Spitze. 182 Stufen führen hinauf.

Hier reiht sich ein gemütliches Restaurant an das andere. Nur fangfrisches Meeresgetier kommt auf den Tisch. Empfehlenswert sind „Knieper“, große Taschenkrebse, deren zartes Scherenfleisch nussig schmeckt. „Die Knieper haben den Platz unseres berühmten Helgoländer Hummers eingenommen, der nur noch in kleinen Mengen vorhanden ist“, sagt Detlev Haas, ein Hummerfischer.

von Uta Buhr, aus: Magazin "Eurocity", 02/2008

Allgemeines Archive

11. Juni 2009 "Inselkunde" von Maximilian Buddenbohm (Merlix)

Es ist natürlich etwas seltsam, den Urlaub ausgerechnet auf Mallorca und Helgoland zu verbringen. Zumal sich die beiden Inseln sehr ähneln und man sich schon konzentrieren muß, um immer parat zu haben, wo man gerade ist...

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11. Juni 2009 "Helgoland" von Isabel Bogdan (Isabo)

Der Hotelier sagte, das sei kein Wind. Das Hotel Rickmers Insulaner bietet seit Dezember im Rahmen des Helgoländer Hochseewinters ein Reisepaket Storm Watching an, allerdings gab es seither noch keinen Sturm. Was uns fast von den...

Kategorie: Blogs

11. Juni 2009 "Ach, Helgoland" von Henrike Heiland

Immer, wenn man sagt, man fährt da mal nach Helgoland, seufzen alle: Ach, Helgoland. Da würd ich auch gern mal hin. Helgoland soll ja so toll sein...

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10. Juni 2009 Aus: Hamburger Abendblatt, 04.06.2009

Der Gründer der Reedereien Rickmers, Rickmer Clasen Rickmers, wurde auf der Insel Helgoland geboren und lernte dort auf einer Werft sein Handwerk als Schiffbauer. Viele Orte erinnern heute noch an ihn.

Kategorie: Presse

23. Oktober 2008 Aus: "Varta-Führer", 2009

Der "Varta-Führer" schreibt in seiner Ausgabe aus dem Jahr 2009 über uns:

Kategorie: Reiseführer

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